Eisenhaltige Lebensmittel

Eisen ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, jedoch in der Regel nur in sehr geringen Mengen. Die besten Eisenlieferanten sind Fleisch, Innereien, diverse Wurstsorten und grünes Gemüse sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Dass Spinat sehr viel Eisen enthält, ist leider ein Irrglaube.

Der menschliche Körper ist auf eine ausreichende Zufuhr des Spurenelementes Eisen angewiesen, weshalb man täglich mehr Eisen aufnehmen sollte, als man verliert. Da in den Lebensmitteln des täglichen Verbrauchs allerdings nur geringe Mengen Eisen vorhanden sind, sollte man zusätzliche Eisenquellen ausnutzen bzw. die Aufnahmefähigkeit des Körpers von Eisen fördern.

So kann man vor dem Mittagessen z.B. ein Glas Orangensaft trinken, denn der Saft enthält viel Vitamin C, was sich positiv auf die Aufnahmefähigkeit von Eisen auswirkt. Ebenso gut sind Fructose und bestimmte Aminosäuren geeignet.

Negativ wird die Eisenaufnahmefähigkeit jedoch durch Oxalsäure, wie sie in Rhabarber und Spinat enthalten ist, Phytinsäure in Reis und Soja, sowie Alginate in Tütensuppen und Tannin in Kaffee, beeinflusst.

Jugendliche und Erwachsene sollten nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. täglich zwischen 10 und 15 Milligramm Eisen zu sich nehmen. Frauen in der Schwangerschaft sogar 30 Milligramm pro Tag. Bei Sportlern liegt der tägliche Bedarf sogar noch höher.

Allerdings wird die zusätzliche Einnahme von Eisenpräparaten nur bei einem ausgeprägten Eisenmangel empfohlen, da es schnell zu einer Überdosierung kommen kann, die unangenehme Nebenwirkungen nach sich zieht.

Ein Eisenmangel kann immer nur dann entstehen, wenn man nicht ausreichend Eisen durch die Ernährung zu sich nimmt, der Körper Eisen nicht gut speichern kann, oder es zu größeren Blutverlusten kommt.

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