Scheideninfektion

Eine Scheideninfektion ist für jede Frau eine sehr unangenehme Erfahrung. Während der Ausfluss in der Regel  gelblich und zugleich nahezu geruchlos ist, verhält sich dies bei einer Infektion dieser Art genau andersrum. Im Falle einer Scheideninfektion ist der Ausfluss mit einem unangenehmen Geruch verbunden, während die Farbe ins grünliche geht.

Neben diesen Veränderungen ist es vor allem der vorherrschende Juckreiz sowie die optisch schnell sichtbaren Rötungen, welche diese Krankheit verdeutlichen.

Die Auslöser einer Scheideninfektion können sehr umfangreich sein. In der Regel handelt es sich dabei um Pilze oder Bakterien. Diese Übeltäter haben besonders dann leichtes Spiel, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Dies ist neben einer Erkältung z.B. auch dann der Fall, wenn man zu wenig geschlafen hat, oder unter Stress steht.

Infektionen werden insbesondere beim Geschlechtsverkehr übertragen. Achten Sie deshalb dringend auf geschützten Verkehr z.B. durch die Verwendung von Kondomen.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie möglichst nur Unterwäsche tragen, welche aus kochbaren Materialien bestehen. Nur so besteht die Möglichkeit, diese vollständig zu reinigen. Sollten Sie häufiger unter einer Scheideninfektion leiden ist es hilfreich, weniger Zucker zu sich zu nehmen, denn der Zucker ist die wichtigste Nahrungsquelle für Pilze.

Sehr hilfreich sind zudem auch Sitzbäder gefüllt mit Essigwasser, welche das natürliche Scheidenmilieu wiederherstellen.

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