
Lebkuchenhaus Rezept
Ein Lebkuchenhaus zu Weihnachten ist ein Spaß für Jung und Alt. Eines selbst zu
machen ist auch gar nicht so schwer. Hilfreich ist es allerdings, wenn man zu
zweit ist, denn so kann einer das Haus halten, während der andere es klebt.
Für ein Lebkuchenhaus benötigt man:
Für den Teig:
375g Honig
375g Zucker
75g Butter
750g Mehl
2 Eier
1,5 TL Pottasche
3 EL Wasser
3 EL Lebkuchengewürz
2 EL Kakao
1 Priese Salz
Für die Glasur:
2 Eigelb (Eiweiß für den "Kleber")
4 EL Milch
kleine Priese Salz
Für den Kleber:
500g Puderzucker
Eiweiß
2 TL Zitronensäure
Für die Dekoration
Winter Zucker Deko (Tannen, Schneemänner, Sterne...)
Schoko Dekor
Zuckerschrift
Gehackte Pistazien
Grüne Smarties
Schokoladenkugeln
Der Teig für das Lebkuchenhaus wird einen Tag vorher zubereitet, sodass er
mindestens 24 Stunden ziehen kann.
Hierzu wird die Butter in einem Topf geschmolzen und der Honig und Zucker
zugegeben. Anschließend wird alles zu einer gleichmäßigen Masse verrührt und
darf dann abkühlen. Nun mischt man die Pottasche mit Wasser, die dann zusammen
mit allen anderen Zutaten zu einem gleichmäßiger Teig verknetet wird. Nun wird
der Teig luftdicht verschlossen und muss einen Tag ruhen.
Am nächsten Tag wird der Teig gleichmäßig auf drei Backblechen verteilt, wobei
er rund 5 Millimeter dick sein sollte. Anschließend werden folgende Bauteile
ausgestochen (Der Teig ist so fest, dass das problemlos geht):
2x Kopfteile
4x Seitenteil / Dachteil
1x Kamin
1x Tür
einige Fenster
Den Rest des Teigs kann man neu zusammenkneten und wieder ausrollen und dann
eine Bodenplatte oder weitere Dekorationselemente basteln.
Anschließend wird die Glasur verquirlt und alle Bauteile damit eingestrichen.
Nun müssen alle Bauteile im Backofen rund 20 Minuten bei 170 Grad Celsius backen
und müssen danach gut auskühlen.
Für die Zubereitung der Eiweißglasur schlägt man das Eiweiß steif und mischt
dann den Zucker sowie die Zitronensäure darunter. Die Zitronensäure dient
hierbei als Neutralisierer, denn ohne wird es sehr süß.
Jetzt geht es ans Bauen: zunächst wird ein Seiten- und ein Endteil auf der
Bodenplatte festgeklebt und miteinander verklebt. Hierbei ist zu bedenken, wo
später die Haustür sein soll. Des weitern ist darauf zu achten, dass das
Seitenteil ohne den Dachgiebel nach außen schauen muss. So kann das Dach später
auf dem Giebel sowie dem Seitenteil aufliegen.
Anschließend werden die weiteren Mauern auf die Platte geklebt und die
Nahtstellen verschlossen. Nun muss noch der Kamin zusammengefügt und geklebt
werden.
Wenn alle Nahtstellen gut angetrocknet sind, kann man mit der Dekoration
beginnen. Hierbei kann man nur sagen, dass man seiner Phantasie freien Lauf
lassen kann.
Hier einige Ideen:
Bodenplatte mit Eiweiß-Glasur einstreichen, sieht aus wie Schnee.
Dach ebenfalls mit Eiweiß-Glasur einstreichen.
Wege kann man Eiweiß-Glasur und Schokoraspeln anlegen.
Grüne Smarties machen sich gut als Wegbegrenzung.
Mit Schokoladenkugeln kann man einen Schneemann bauen.
Grünflächen gestaltet man aus gehackten Pistazien.
Mit Zuckerschrift kann man noch einen Gruß auf das Dach schreiben.
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