
Dampfgaren
Das Dampfgaren war bereits bei den alten Chinesen eine sehr bekannte und
beliebte Garmethode. Früher wurde überwiegend in Kochtöpfen, Woks und
Bambuskörben gedämpft. Heute gib es Dampfbacköfen, die sich sehr etabliert
haben.
Beim Dampfgaren beträgt das Wasserdampf-Luftgemisch rund 100 Grad Celsius. Der
heiße Wasserdampf umhüllt die zu garenden Lebensmittel und kondensiert an der
Oberfläche. So kommen die Lebensmittel mit dem Wasser nicht Berührung.
Der Vorteil des Dampfgarens ist, dass es die gesündeste Methode ist, um
Lebensmittel zuzubereiten. Durch den Wasserdampf entsteht Feuchtigkeit, die ein
Austrocknen der Lebensmittel verhindert. So bleiben auch die Zellstrukturen
erhalten und die Farbe sowie der Geschmack der Lebensmittel wird intensiviert.
Des weiten ist das Dampfgaren sehr nährstoffschonend, denn wertvolle Vitamine
und Mineralstoffe bleiben in den Lebensmitteln erhalten.
Besonders gut für das Dampfgaren geeignet sind empfindliche Lebensmittel, wie
Gemüse, Kartoffeln oder Fisch. Auch Obst kann man in einem Dampfgarer schonend
garen. Das Fleisch bleibt so sehr zart und saftig, das Gemüse behält seinen
ureigenen Geschmack, Nudeln und auch Reis können nicht anbrennen und Aufläufe
werden sehr knusprig.
Zudem kann man in einem Dampfgarer auch Speisen erwärmen oder auftauen.
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