Trockene Augen

Das Wichtigste für fast jeden Menschen ist seine Gesundheit. Dazu zählt neben anderen Faktoren auch das Augenlicht. Jedoch kennt nahezu jeder Mensch das Gefühl des Brennens im Auge oder verspürt hin und wieder einen Juckreiz, was bis hin zur Rötung des Auges führt. Wenn dies der Fall ist, ist es zumeist auf ein trockenes Auge zurückführen. Fast 20 Prozent aller Augenarztpatienten klagen über trockene Augen.

Im Normalfall wird von den Tränendrüsen im Auge genug Tränenflüssigkeit produziert, um dem oben beschriebenen Umstand zu entgehen. Diese Flüssigkeit erfüllt nicht nur den Zweck der Feuchthaltung von Horn- und Bindehaut, sondern dient mit der antibakteriellen Komponente auch der Reinigung des Auges. Der produzierte Tränenfilm besteht aus drei Schichten (Fettschicht, Schleimschicht und eigentliche Tränenflüssigkeit) und wird durch den Lidschlag im Auge verteilt. Jedoch können verschiedene Ursachen genau das verhindern.

So kommt es zum Beispiel bei häufiger Bildschirmarbeit leicht zu trockenen Augen, da durch den verminderten Lidschlag nicht genug Tränenflüssigkeit im Auge verteilt wird. Aber auch Umweltbelastungen, Einnahme von Medikamenten oder Verletzungen des Auges können diese Auswirkung hervorrufen. Vor allem Kontaktlinsenträger kennen das Problem des trockenen Auges, da durch das Tragen der Linsen, die Augen austrocknen. Jedoch ist es für jedermann durch gewisse Tricks möglich, die Augen zu entspannen und somit die Produktion der Tränenflüssigkeit aufrecht zu erhalten.

Die oben genannten Umweltbelastungen wie trockene Raumluft durch Klimaanlagen sollten möglichst gemieden werden, bei der Arbeit am Monitor ist jede Stunde eine fünfminütige Pause, in der man möglichst viel und bewusst blinzelt, ratsam und zur Unterstützung des Tränenfilms können Tränenersatzmittel ins Auge gegeben werden. Sollten die Beschwerden jedoch andauernd und stets wiederkehrend sein, wird es Zeit für das Aufsuchen eines Augenarztes, der den Ursachen auf den Grund geht und ein passendes Tränenersatzpräparat verabreichen kann.

In jedem Fall sollten die Beschwerden ernst genommen werden. Ist die Tränenfilmproduktion gestört, kommt es zu einem erhöhten Salzgehalt im Auge, was Hornhautschäden zur Folge haben kann. Darüber hinaus kann es sogar zu einer chronischen Horn- und Bindehautentzündung kommen, wenn das Auge andauernd trocken ist und kann im schlimmsten Fall durch den Verlust der Transparenz der Hornhaut sogar zur Erblindung führen.

Fazit: Jeder Mensch hat hin und wieder trockene Augen. Aus diesem Grund sollte man genau darauf achten, in welchen Situationen dies auftritt und diese dann versuchen zu meiden oder möglichst gering zu halten.

URL des Artikels: http://eurogrube.de/gesundheit-fitness/trockene-augen.htm