Für die Bewertung des Energiegehaltes eines
Lebensmittels ist es nicht unerheblich, zu welchen Anlässen es
verzehrt wird. Jede nebenbei und zusätzlich zu den anderen
Mahlzeiten zugeführte Kalorie verstärkt das Risiko
einer Gewichtszunahme. Werden Weintrauben jedoch anstelle einer
Mahlzeit oder zumindest als Nachtisch gegessen, so bieten sie viele
wertvolle Inhaltsstoffe bei einer eher geringen Kalorien Menge.
Weintrauben sind reich an Kalium und geben dem Körper auch
weitere wertvolle Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Zudem sind
sie ein bewährtes Schutzmittel gegen Freie Radikale und damit
gegen Krebs.
Für eine optimale Wirkung der sekundären
Pflanzenstoffe ist es ideal, wenn sowohl grüne als auch blaue
Weintrauben verzehrt werden.
Insbesondere blaue Weintrauben wirken zugleich schützend gegen
Herzbeschwerden. Die Beschaffenheit der Farbstoffe der Traube bewirkt, dass aus
grünen Trauben weißer und aus blauen Trauben roter
Wein gewonnen wird. Werden Weintrauben in Gestalt von Wein genossen,
erhöht sich ihr Kaloriengehalt tatsächlich.
Ein weiterer Gesichtspunkt, der für die Bewertung der Kalorien maßgeblich erscheint, ist der Sättigungsgrad eines Lebensmittels, da bei Speisen, die nicht sättigend wirken, oft unbewusst eine große Menge gegessen wird. Weintrauben bieten einen recht guten Sättigungswert, der besonders dann eintritt, wenn sie nicht zu schnell gegessen werden. Darum bietet es sich bei ihrem Verzehr, wie eigentlich bei jeder Speise, an, sie gut zu kauen.
Zusätzlich gibt es Indizien dafür, dass als
Fett aufgenommene Kalorien wesentlich eher vom Körper
gespeichert werden als Kalorien aus Kohlenhydraten und
Eiweiß. Die Weintraube hat kaum Fett, sondern liefert ihre
Energie überwiegend in Form von Kohlenhydraten.
Die Vermutung, dass der Verzehr von Weintrauben zu einer
spürbaren Gewichtszunahme führen muss, ist nicht
zutreffend.