Mit schön geschminkten Augen bewundernde Blicke auf
sich ziehen - welche Frau wünscht sich das nicht. Besonders
lange, gebogene, perfekt getuschte Wimpern bringen die Augen zum
Leuchten und Strahlen.
Ein verführerischer Augenaufschlag mit optimal getuschten
Wimpern ist ein Sinnbild für Weiblichkeit schlechthin. Doch
allzu oft verderben kleine Make-up-Pannen den guten Eindruck. Mit
Wimperntusche verklebte Wimpern sind ein unschöner Anblick,
der jedem noch so perfekt aufgetragenen Augen-Make-up seine bezaubernde
Wirkung nimmt.
Schuld daran ist die unsachgemäße Anwendung der
Mascara.
Viele Frauen begehen den Fehler, den Bürstchen-Applikator in
der Tuschhülse mehrfach hin und her zu bewegen, in der
Annahme, dass sie so die richtige Mascaramenge auf das
Tuschbürstchen bekommen.
Dem ist aber nicht so. Durch das Pumpen kommt viel zu viel Mascara auf
den Applikator und die Wimperntusche trocknet durch die Luftzufuhr
außerdem viel schneller aus. Die Folge davon sind kleine
Tuschbrocken, die sich an den Wimpern festsetzen und diese zu den so
genannten „Fliegenbeinen“ verkleben.
Will „Frau“ die Wimperntusche richtig anwenden,
sollte sie den Applikator nach dem Aufschrauben erst abstreifen, bevor
die Wimpern getuscht werden. Nach dem Tuschen müssen die
Wimpern erst trocknen, bevor dieser Vorgang, falls überhaupt
nötig, ein zweites Mal wiederholt wird. Durch das Trocknen
verhindert man das Verkleben der Wimpern.
Sollten, trotz dieser Vorsichtsmaßnahme, dennoch
einzelne Wimpern verkleben, kann man mit einem Wimpernkämmchen
oder einem feuchten Wattestäbchen vorsichtig die
hässlichen „Fliegenbeine“ voneinander
trennen. Die Kosmetikindustrie bietet inzwischen auch eine spezielle
Abstreifbürste für ein Zuviel an Wimperntusche an.
Bei dieser so genannten „Calinabürste“
wird einfach der Tuschapplikator durch die Rillen der Bürste
gezogen und dabei die überschüssige Mascara
abgestreift. Von Vorteil ist es auch, eine Wimperntusche zu
wählen, welche die Wimpern einzeln umhüllt und somit
von vorne herein verhindert, dass die Wimpern zu einer klumpigen Masse
verklebt werden. Eine weitere Maßnahme, um dieser
unattraktiven Kosmetikpanne vorzubeugen, ist die richtige Technik, mit
der die Mascara auf die Wimpern aufgetragen wird. Hier empfiehlt es
sich, die Wimpern mit leichten Zickzack-Bewegungen zu tuschen, damit
sich nicht zu viel Farbe auf einmal um die Wimpern legt.
Die Anwendung von speziellen Wimpern-Pflegeprodukten wie Wimpernbalsam
oder Gel mit dem Wirkstoff Procapil sorgt nicht nur für
länger, schneller und dichter wachsende Wimpern, sondern auch
dafür, dass sich die Mascara nicht zu dick auf ihnen ablagern
kann. Ein perfekt gepflegter Wimpernkranz kennt keine verklebten
Wimpern und sorgt auf jeden Fall für
„schöne Augenblicke“.