Stockrosen (Pflanze)

Die Stockrose ist aufgrund ihrer Vielfalt bei den Deutschen Hobby-Gärtnern sehr beliebt. Dass man sie hier überhaupt anpflanzen kann, ist der Kultivierung zu verdanken. In freier Natur findet man diese Pflanze fast ausschließlich in einigen Teilen Asiens - insbesondere in Zentralasien. Ebenfalls kann man sie am Mittelmeer finden. Es handelt sich somit um sehr warme Gegenden.

Der botanische Name dieser Pflanze lautet „Alcea“. Die Stockrose gehört zur Gattung der Malvengewächse.

Besonders beliebt sind diese Pflanzen deshalb, weil sie sich sehr gut in das Gesamtbild des eigenen Gartens einbinden lassen. Für diese Flexibilität sorgen nicht zuletzt die insgesamt 70 verschiedene Arten und die damit verbundenen, verschiedenen Blüten-Farben.

Besonders populär sind Stockrosen mit gelben, weißen, violetten, rosa, roten oder purpurnen Blüten. Selbst extravagante Geschmäcker werden bei dieser Pflanze fündig, denn gestreifte oder gesprenkelte Blüten sind ebenfalls keine Seltenheit.

Um die Stockrose richtig pflegen zu können, sollte man sich schon etwas mit Pflanzen auskennen. Sie benötigt regelmäßig Wasser und Dünger und hat zudem auch spezielle Ansprüche an den Boden. Dieser sollte nicht fest werden, was man nur durch das Auftragen von Rindenmulch verhindern kann. Ansonsten sollte man dafür sorgen, dass die Pflanze in einen nährstoffreichen Boden gepflanzt wird.

Die optimalen Standorte für diese Pflanze sind jene, wo viel Sonne scheint und zugleich wenig Wind vorhanden ist, denn dieser ist für die Stockrose absolut schädlich. Sonne hingegen braucht sie zum überleben.

Beim Anpflanzen dieser Stockrose sollte man beachten, dass es sich hierbei meist um eine mehrjährige Pflanze handelt. Es gibt allerdings auch einjährige oder zweijährige Arten. Mehrjährige Stockrosen brauchen demnach auch eine intensivere Pflege.

Ausgewachsene Stockrosen können eine Größe von bis zu 2,50 Meter erreichen.

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