Eisenmangel / Blutarmut Behandlung

Menschen müssen das Spurenelement Eisen kontinuierlich mit der Nahrung zu sich nehmen, um einen Mangel zu vermeiden, der schlimmstenfalls zur Anämie (Blutarmut) führen kann. Besonders Frauen, welche häufiger als Männer von Eisenmangel betroffen sind, sind während Menstruation und Schwangerschaft auf eine größere Eisenzufuhr angewiesen, da das Eisen hierbei schneller verbraucht wird.

Aus diesem Grund sollte man auch nach größeren Blutverlusten seine Eisenwerte vom Arzt überprüfen lassen, um herauszufinden, ob eine zusätzliche Eisenzufuhr benötigt wird. So gibt es auch im Handel oft Eisen-Brausetabletten zu kaufen, die den Präparaten aus der Apotheke in der Dosierung kaum bis gar nicht hinterherhinken.

Diese Mittel sollte man allerdings nur verwenden, wenn wirklich ein ausgeprägter Eisenmangel vorliegt, da hier - wie bei jedem Ergänzungspräparat - natürlich auch die Gefahr einer Überdosierung gegeben ist. Bei wem schon eine Anämie aufgrund Eisenmangels diagnostiziert wurde, sollte daher in jedem Falle weiterhin in ärztlicher Behandlung bleiben und diese nicht abbrechen, um sich selbst mit den üblichen freiverkäuflichen Präparaten zu behandeln.

Besonders bei einer Blutarmut ist es unbedingt notwendig, die Blutwerte regelmäßig überprüfen zu lassen.

Am Besten ist es aber natürlich, den Eisenmangel von vornherein zu vermeiden:

Natürliche Eisenlieferanten sind besonders Fleischwaren. Tierisches Eisen kann vom Körper besser verwertet werden als pflanzliches Eisen, weswegen vor allem Vegetarier immer darauf achten sollten, sich ausgewogen und eisenhaltig zu ernähren.

Pflanzliches Eisen befindet sich vor allem in grünem Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot. Dass Spinat besonders viel Eisen enthält, wie es vor einigen Jahren propagiert wurde, ist inzwischen widerlegt worden.

Heute weiß man sogar, dass Spinat mit Oxalsäure einen Stoff enthält, der die Eisenaufnahme behindern kann. Was die Aufnahmefähigkeit des Körpers von Pflanzlichem anbelangt, kann diese verstärkt werden, wenn man die Eisenzufuhr mit einer Gabe von Vitamin C kombiniert, das grüne Gemüse also zum Beispiel durch Zitrusfrüchte, gerne auch in Saftform, ergänzt.

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