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Seitenstiche / Seitenstechen {/literal}

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Seitenstiche



Seitenstiche - plötzliche Gemeinheiten!

Auf einmal sind sie da, gemein bohren sich die kleinen Stiche beim Luftholen krampfartig in die Seite. Sie können sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Körperseite auftreten. Daher auch der Name Seitenstechen – fachlich korrekt ausgedrückt heißen sie Seitenstiche.

Die Ursachen für Seitenstiche sind wissenschaftlich noch immer nicht restlos aufgeklärt, treten jedoch zumeist beim schnellen Laufen, Joggen, Schwimmen, Radfahren und auch anderen Ausdauersportarten auf. Sportlich untrainierte leiden besonders oft unter Seitenstechen - dem ungeachtet, treten die ziependen Stiche auch gelegentlich bei Leistungssportlern auf.

Als mögliche Gründe für das Auftreten von Seitenstichen, werden allgemein verschiedene Ursachen angenommen:

- Die Milz liegt im Bereich des linken Oberbauches und hat als Organ unter anderem die Aufgabe Blut zu speichern. Bei andauernder körperlicher Belastung, benötigen die Muskeln jedoch vermehrt Blut, d. h., der Blutstrom im Körper ist verstärkt. Das bedeutet für die Milz ein „schnelleres Arbeiten“ und kann die stechenden Schmerzen verursachen.

- Eine weitere Annahme geht davon aus, dass eine reichhaltige und schwere Ernährung kurz vor der sportlichen Betätigung ebenfalls Verursacher für Seitenstechen sein kann. An der Verdauung beteiligte Organe verrichten ihre Arbeit und werden durch die verstärkte Atmung, die bei der sportlichen Betätigung nun mal erforderlich wird, durch das Zwerchfell intensiv in Richtung Becken gedrückt. Zusätzlich kann eine Minderdurchblutung entstehen und die Organe schütten Schmerzverursachende Stoffe aus. Diese Umstände können das ungeliebte Seitenstechen verursachen.

- Ebenso lässt sich falsche Atmung als Auslöser für das Seitenstechen in Betracht ziehen. Durch eine falsche, unregelmäßige Atmung kann das Zwerchfell bzw. Bauchorgane einen Mangel an Sauerstoffversorgung erleiden und dadurch die krampfartigen Seitenstiche auslösen.

- Eine falsche Körperhaltung beim Laufen, in der die Organe zu sehr zusammengedrückt werden, kann ebenfalls für das ungewollte Seitenstechen in Frage kommen.
- Ein weiterer Risikofaktor für das Seitenstechen ist eine zu schwache Bauchmuskulatur.

Um das Seitenstechen weitgehend zu vermeiden, können folgende Faktoren beachtet werden:

- 2 bis 3 Stunden vor der sportlichen Aktivität keine üppigen Mahlzeiten zu sich nehmen.

- Konsequentes Aufwärmen vor dem jeweiligen Training.

- Die Kräftigung der Bauchmuskulatur.

- Eine ruhige und gleichmäßige Atmung während des Trainings.

- Vor dem Training genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten kohlensäurearmes Wasser.

Sollte das Seitenstechen dennoch eintreten, auf jeden Fall das Trainingstempo reduzieren, gezielt gleichmäßig in den Bauch atmen und langsam wieder ausatmen. Dabei können die Arme unterstützend bei der Einatmung hoch genommen werden und bei der Ausatmung fallen lassen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, etwas in die Knie zu gehen, die Hände auf den Oberschenkeln abzustützen und den Oberkörper etwas nach vorne neigen. Dabei durch die Nase tief einatmen, und durch den leicht geöffneten Mund ausatmen.

Manchen hilft es auch, die Hand bei der Einatmung gegen den Schmerz zu drücken, und bei der Ausatmung locker lassen. In jedem Fall versuchen so ruhig und gleichmäßig wie möglich zu atmen, der Körper wird sich dadurch harmonisieren und die gemeinen fiesen Seitenstichen schleunigst schnell das Weite suchen. Lassen Sie alles einfach angehen und steigern Sie sich stetig. Das dient der Gesundheit und letztendlich der Ausdauer.




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